Lipizzanerheimatlauf 2011 - Ein Volkslauf im Einklang mit der Natur

Der Lipizzanerheimatlauf zählt nach nur 10 Jahren zu den Klassikern der österreichischen Volkslaufszene. Als Gründe für diesen Erfolg werden immer wieder die wunderschöne Laufstrecke in der Heimat der Lipizzaner in Piber, sowie das umfangreiche Gesamtangebot an diesem Laufwochenende aber auch die innovativen Ideen des Veranstalters und die gelebte Verantwortung der Veranstalters gegenüber der wunderschönen Natur genannt...

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Ein Volkslauf im Einklang mit der Natur!

Mit dem Lipizzanerheimatlauf wird ein Laufevent abgehalten, das dem gegenwärtigen Zeittrend und damit den Vorstellungen einer ständig wachsenden, sportlichen, kulturorientierten, aber auch umweltbewussten Gesellschaft voll entspricht.

Die einzigartige Idylle und das hochwertige sportliche, touristische, sowie kulturelle Angebot in der Lipizzanerheimat mit dem BG Piber, der Therme Nova, der Hundertwasser-Kirche, der Freizeitinsel Piberstein, der Golfanlage Erzherzog Johann u.v.m. bietet den verwöhnten Läufern eine wunderschöne Kulisse zur Ausübung des Laufsportes. Die harmonische Landschaft am Fuße der Glein- und Stubalm bildet die Grundlage für eine Laufstrecke, die in beeindruckender Weise Landschaft, Mensch, Kultur und Umwelt verbindet.

Es ist für uns eine große Ehre, die wunderschöne Natur in der Lipizzanerheimat nutzen zu dürfen. Dementsprechend hoch ist für uns aber auch das Bedürfnis, unseren Lauf im Einklang mit der Natur zu bringen.

Wir versuchen daher bei der gesamten Organisation auf alle energierelevanten Faktoren Rücksicht zu nehmen und so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen. Die Restenergie die wir dennoch benötigen, ist Ökostrom aus der Steiermark und wird vollkommen CO² frei produzieren!

Was haben wir schon umgesetzt?

  • Wir haben beim LHL 2010 ca. 50.000 Watt Strom eingespart!

  • Wir sind Partner von öko-styria und beziehen ausschließlich CO² freier Ökostrom aus der Steiermark.

  • Der Läufertransport zu den Duschen und zurück wird ausschließlich mit umweltfreundlichen Bussen der GKB abgehalten.

  • Die von uns benötigte Mobilität wird zum größten Teil mit CO² frei Fahrzeugen bewältigt.

  • Wir bieten mit Hilfe der Polytechnischen Schule Köflach die erste vollkommen energieautonome Musik – Labestation an!

  • Alle weiteren Labestationen wird auf den Einsatz von elektronisch verstärkter Musik vollkommen verzichtet. Bei uns sorgen die MusikschülerInnen der Musikschulen von Bärnbach, Köflach und Voitsberg für den guten Ton.

  • Wir verwenden im gesamten Veranstaltungsareal und bei allen 5 Labestationen, auf der Lauf- und Nordic-Walkingstrecke ausschließlich nur mehr umweltfreundliche Mehrwegbecher und sparen damit 25.000 Einwegbecher ein!

  • Wir arbeiten nach den Kriterien von „Gscheit Feiern“ und haben uns dabei verpflichtet, nur Mehrwegverpackungen und Mehrweggeschirr zu verwenden. Wir unterstützen damit das Ziel des Landes Steiermark, auch bei Veranstaltungen, Abfälle nach Möglichkeit zu vermeiden. Selbstverständlich werden die trotzdem anfallenden Abfälle den gesetzlichen Vorgaben entsprechend getrennt gesammelt und einer ordnungsgemäßen Behandlung zugeführt. Für unsere Aktiven und Besucher bedeutet die Teilnahme an G´SCHEIT FEIERN  jedenfalls eine gehobene Ess- und Trinkkultur und sie leisten damit auch einen aktiven Beitrag zur Stärkung der Rationalität und zum Umweltschutz.

Unsere Partner sind:

 



Der Lipizzanerheimatlauf ein umweltfreundlicher Lauf!

Ein Mehrwegbecher wird sportlich!
Trotz mehrfacher Bedenken in unseren eigenen Reihen haben wir uns heuer entschlossen, bei allen fünf Labestationen, sowie bei der Gastronomie in der Arena ausschließlich nur mehr Mehrwegbecher „MWB“ zum Einsatz zu bringen.
Begonnen hat alles mit einer sanften, aber doch unmissverständlichen Bitte vom Leiter der FA 19D Herrn Hofrat DI. Dr. Wilhelm Himmel, man sollte beim LHL 2010 Mehrwegbecher zum Einsatz bringen.
Obwohl wir zu diesem Zeitpunkt schon auf „diesbezügliche Erfahrungen“ beim Ölspurlauf verweisen konnten, blieben doch einige Fragen für das LHL 2010 OK unbeantwortet.

  • wie sieht es mit der Sicherheit für die Läufer aus, z.B. Verletzungen im Gelenkbereich?

  • welche Kosten folgen - Mehrkosten gegenüber Einwegbecher, Verlustkosten?

  • wie ist die Akzeptanz der Mitarbeiter - Mehrarbeit?

  • nehmen die Läufer diese Becher an?

All diese Fragen wurden lange und ausführlich diskutiert, bevor wir uns zum Einsatz der MWB bei den Labestationen entlang der Lauf- und Nordic-Walking Strecke entschlossen haben. Der Einsatz bei der Gastronomie war für uns nie ein Thema!

Ich will nach Hause?
Grundsätzlich mussten wir davon ausgehen, dass unsere Sportler noch niemals mit einem MWB bei einem Lauf- oder Nordic-Walking Bewerb zu tun gehabt haben. Und mit dieser Meinung lagen wir nicht unrichtig. Das merkten wir schon beim Eingang zur Startnummernausgabe, wo unsere Gäste geradezu über einen noch nie da gewesenen Big Bag mit darüber fliegenden MWB und einem Hinweis „ICH WILL NACH HAUSE und DANKE“ konfrontiert wurden:

  • ich will nach Hause?

  • danke – warum!

  • Mehrwegbecher – staunen!

  • ja den kenne ich schon – aber!

  • warum beim Laufen?

  • keine Zeit!

  • geht net!

waren die häufigsten Antworten. Aber wie heißt es so schön: „Geht net – gibt’s net!

Wir haben keine Gelegenheit ausgelassen, um alle Sportler auf den Einsatz der MWB vorzubereiten. Bei allen Anmeldestellen wurde ausdrücklich auf den Einsatz der MWB mit dem Hinweis “wir wollen die Umwelt schützen - bitte machen Sie mit“ hingewiesen.

Ein MWB wurde sportlich!
Der Tag X war gekommen, alle Labestationen waren aufgebaut, die Sammelbehälter unserer Meinung nach an der richtigen Stelle positioniert, eine unendlich scheinende, gänsehauterregende Menschenschlange mit über 1000 Sportlern näherte sich der ersten Labestation. Werden wir diese harte Prüfung bestehen?

Die ersten Läufer nahmen die Becher – und?

Es kam sowie es kommen sollte, bis auf einige Wenige brachten alle den MWB wieder nach Hause in die Bib Bag’s und um die anderen kümmerten sich unsere Helfer.

In Folge war es schon eigenartig, dort, wo sonst hunderte Becher herumlagen, war nichts, man sah die Verwunderung der Sportler in den Augen, sie suchten den Müll und sahen nichts – nur eine saubere Laufstrecke.

Warum hatten wir so einen Erfolg?

  • Unser OK wollte diese Lösung!

  • Unsere Mitarbeiter wurden davon überzeugt!

  • Unsere Sportler wurden so gut wie möglich informiert!

  • Wir bestückten unsere Labestationen mit einem Drittel  mehr an Personal.

JedJede Medaille hat eine zweite Seite!

  • Die Kosten für den Veranstalter sind um ca. 50% höher. Das ergibt sich aus den Mehrkosten gegenüber dem EWB und dem Verslust von MWB, der bei uns weniger als 2% betrug. Wir sprechen daher von ca. 500.- Euro.

  • Man braucht mehr Personal an den Labestationen. In unserem Fall nicht das größte Problem.

Dieser Erfolg ist der Erfolg aller Mitwirkenden!

Der Lipizzanerheimatlauf ein energieeffizienter Lauf!

Was sind unsere Ziele:

Wir wollen die wunderschöne Natur in der Lipizzanerheimat nutzen, aber auf keinen Fall ausnutzen!
Wir versuchen so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen bzw. die Energie, die wir noch benötigen, bestmöglich CO² neutral vor Ort zu produzieren!
Um dieses Ziel rasch erreichen zu können, haben wir einen Partner gesucht und mit dem Energiecenter Lipizzanerheimat auch gefunden.

Was haben wir heuer schon umgesetzt?

Wir haben heuer beim LHL ca. 50.000 Watt eingespart!
Die von uns benötigte Mobilität wird zum größten Teil mit CO² neutralen Fahrzeugen bewältigt.
Wir bieten mit Hilfe der Polytechnischen Schule Köflach die erste vollkommen energieautonome Musik – Labestation an!
Wir verwenden im gesamten Veranstaltungsareal und bei allen 5 Labestationen, auf der Lauf- und Nordic-Walkingstrecke ausschließlich nur mehr umweltfreundliche Mehrwegbecher und sparen damit 15.000 Einwegbecher ein!

Der energieeffiziente Lauf

Eines unserer Ziele in diesem, wie in den nächsten Jahren ist es, so wenig Energie wie nur möglich zu verbrauchen bzw. die Energie, die wir verbrauchen auch zu produzieren! 


Aus diesem Grund haben wir uns schon heuer einige Änderungen einfallen lassen! 

 

 

Kooperation mit dem Energiecenter Lipizzanerheimat

Einen energieautonomen Lauf zu veranstalten ist eines unserer Ziele für die nächsten Jahre! Aus diesem Grund freut es uns ganz besonders mit dem Energiecenter Lipizzanerheimat einen kompetenten Partner gefunden zu haben.

 

 

 

Die energieautarke Labestation

Gibt es nicht? Doch - die Polytechnische Schule Köflach wird die Läufer und Zuschauer mittels einer solchen unterstützen!


Alle Details findet Ihr hier!

 

 

 

Mehrwegtrinkbecher

Vom Narzissenlauf in Altaussee bis zum Graz-Marathon sind ab sofort wieder zehntausende Läufer in der Steiermark unterwegs. Bewegung in der Natur, die sportliche Herausforderung, das gemeinsame Erlebnis  - positive Erfahrungen, die viele dazu bewegen mitzumachen!

Leider fallen auch bei Laufveranstaltungen Abfälle an! Insbesondere die an den „Verpflegungsstationen" ausgegebenen Kunststoffbecher für Getränke trüben das Bild in Stadt und Land.

Erster Test beim Ölspurlauf 2010...

Erstmals bei einer derartigen Großveranstaltung wurden in einem Pilotprojekt der Fachabteilung für Abfall- und Stoffflusswirtschaft des Landes Steiermark und des Abfallwirtschaftsverbandes Deutschlandsberg 5.000 Mehrwegtrinkbecher ausgegeben.

Die Teilnehmer waren eingeladen, die leeren Becher nicht einfach auf den Boden, sondern in am Streckenrand aufgestellte Sammelbehälter zu werfen. Weitere Informationen findet Ihr hier!

und beim Lipizzanerheimatlauf wird das fortgesetzt!!

Damit das Ganze reibungslos funktioniert werden ALLE LäuferInnen gebeten - die an den Labestationen bereitgestellten Sammelbehälter zu nutzen!

Vielen Dank für Eure Mithilfe!